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Anfrage (Fragestunde)
Landtag der SteiermarkXVI. GESETZGEBUNGSPERIODE 2010
 
 
 
Einl.Zahl 16/1
eingebracht am 04.11.2010
 
Anfrage an ein Regierungsmitglied (Fragestunde §69 GeoLT)

Regierungsmitglied: LR Dr. Gerhard Kurzmann

LTAbg.:  Ing. Sabine Jungwirth
Fraktion: 


Betreff:
Maßnahmen zur Senkung des Feinstaubs

Begründung
In diesem Jahr gibt es in Graz bei 35 erlaubten Überschreitungen der Feinstaubgrenzwerte schon 50 in Graz-Süd Tiergartenweg, 52 in Don Bosco und 43 in Graz-Ost Petersgasse. Und dabei stehen noch fast 2 Monate bevor, in denen mit hohen Feinstaubwerten zu rechnen ist.

Der Verkehr ist in Graz der Hauptverursacher von Feinstaub mit rund 45% Anteil an der Gesamtbelastung. Dieser hohe Anteil wurde aus den bisher aus dem Emissionskataster Graz verfügbaren Daten und der Zuordnung der Staubinhaltsstoffe aus dem "AQUELLA" -Projekt ermittelt. Dazu zählen unter anderem direkte Auspuffemissionen, Teilchen aus der Aufwirbelung, dem Materialabrieb und dem Salzanteil.

siehe die Quelle:
http://www.umwelt.steiermark.at/cms/beitrag/10469589/12682810/#tb2

Sie haben in Ihrer Rede bei der Konstituierung des Landtages gesagt, dass sie die Umweltzone nicht umsetzen und auf Einschränkungen des Individualverkehrs verzichten wollen. Stattdessen genüge es, den ÖV auszubauen und die Fernwärmeanschlüsse zu forcieren.

Es ist nicht denkbar, dass damit die Feinstaubwerte auch nur annähernd eingehalten werden können. Wenn Sie bei dieser Haltung bleiben, ignorieren sie nicht nur die Gesundheitsbelastung der Grazer Bevölkerung, sondern es wird auch zu Strafzahlungen an die EU kommen.




Der/Die unterfertigte Abgeordnete stellt folgende Anfrage:
Durch welche Maßnahmen im Bereich des Hauptverursachers Verkehr wollen Sie die Feinstaubgrenzwerte einhalten und damit Strafzahlungen an die EU verhindern?