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Festakt zum Europäischen Jahr der Freiwilligentätigkeit

 Graz (17. Juni 2011).- Aus Anlass des Europäischen Jahres der Freiwilligentätigkeit hat die Steiermärkische Landesregierung gemeinsam mit dem Landtagspräsidium heute Vormittag (17. Juni 2011) zu einem symbolischen Festakt in den Landtagssitzungssaal in Graz eingeladen.

Landeshauptmann Franz Voves, Landeshauptmannstellvertreter Hermann Schützenhöfer und Landtagspräsident Manfred Wegscheider haben im Beisein von Bundespräsident Heinz Fischer den zahlreich erschienenen Repräsentanten wichtiger Freiwilligen-Organisationen den offiziellen Dank des Landes Steiermark für ihr unentgeltliches Engagement im Dienste unserer Gesellschaft ausgesprochen und den Einsatz der etwa 440.000 Freiwilligen in der Steiermark gewürdigt.

Bundespräsident Fischer zollte der Idee des Landeshauptmanns, in einem Festakt die Menschen, die für die Ehrenamtlichkeit stehen, vor den Vorhang zu holen und ihnen damit Respekt zu zeigen, Beifall. "Die Demokratie braucht Meinungspluralismus, Tatkraft und die Bereitschaft, sich füreinander zu engagieren", sagte Fischer in seiner Rede und wies darauf hin, dass vier von zehn Österreichern freiwillig tätig sind.

LH Voves betonte, dass der gesellschaftliche Mehrwert des freiwilligen Engagements überhaupt nicht in Zahlen messbar sei und es sich dabei um "den wahren Kitt unserer Gesellschaft" handle. "Sie, meine Damen und Herren, die hier stellvertretend für 440.000 Freiwillige in der Landstube Platz genommen haben, repräsentieren das Herz, das Gewissen und die helfende Hand dieser Gesellschaft. Ich bitte Sie, den tief empfundenen Dank der hier versammelten offiziellen Steiermark stellvertretend entgegenzunehmen und ihn in Ihre Organisationen zu den vielen tausend freiwilligen Helferinnen und Helfern zu tragen."

LH-Stv. Schützenhöfer bezeichnete die ehrenamtliche Tätigkeit als eine der "tragenden Säulen unserer Gesellschaft". "Es ist vor allem die selbstlose Hilfe, die unser Land lebenswert und zukunftsfähig macht. Darum wollen wir sichtbar machen, was Ehrenamtliche für die Gesellschaft leisten." 15 Millionen Stunden freiwilliger Arbeit pro Woche würden die Österreicher laut Innenministerium erbringen, so Schützenhöfer, das "macht sie zu Vorbildern und verdient unsere besondere Wertschätzung". Aber man bekomme auch etwas zurück: "Es ist ja auch ein Stück Lebensglück, wenn man helfen kann."

LT-Präsident Wegscheider sagte in seiner Begrüßungsrede, dass "in der heutigen Festveranstaltung die ehrenamtlichen und freiwilligen Helfer im Mittelpunkt stehen, die einen unschätzbaren Wert und unbezahlbare Leistungen für unsere Gesellschaft darstellen". "Sich ehrenamtlich für andere Menschen einzusetzen und zu engagieren, ist in unserer schnelllebigen Zeit keine Selbstverständlichkeit. Die Leistungen der Ehrenamtlichen stellen auch einen immensen wirtschaftlichen Faktor dar, ohne den viele Aufgaben und Funktionen in unserer Gesellschaft nicht mehr erbracht werden könnten."

Caritas Österreich Präsident Franz Küberl, von Minister Rudolf Hundstorfer zum "Botschafter der Republik Österreich für das Ehrenamt" ernannt, sprach im Namen aller Freiwilligen-Organisationen. Er forderte eine kluge Verzahnung der staatlichen Verantwortung mit der freiwilligen Arbeit. "Der Staat muss die Ziegel zur Verfügung stellen, der Zement für den Zusammenhalt kann von der freiwilligen Arbeit kommen", so Küberl.

Der Anteil an Freiwilligen in der österreichischen Bevölkerung liegt bei knapp 44 Prozent. Österreich liegt damit laut einer EU-weiten Erhebung zusammen mit den Niederlanden und Schweden an der Europaspitze was das ehrenamtliche Engagement ihrer Bürgerinnen und Bürger betrifft.

 

 
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