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Diskussionsveranstaltung „Meine Stimme zählt“ im Grazer Landhaus

Am Freitag, dem 06.11.2015 fand die Diskussionsveranstaltung „Meine Stimme zählt" im Grazer Landhaus statt. Dazu luden Landtagspräsidentin Dr.in Bettina Vollath und die Lebenshilfe Steiermark in den Sitzungssaal des Landtages ein, wo Menschen mit Behinderung auf Augenhöhe den Vertreterinnen und Vertretern der Landespolitik begegneten und aktuelle Themen und Anliegen mit ihnen im Rahmen einer Diskussionsveranstaltung bereden konnten. Rund 200 Teilnehmerinnen und Teilnehmer nahmen an dieser Veranstaltung teil und sorgten auch für eine spannende und anregende Diskussion.

Menschen mit Behinderung wollen auch politisch mitreden oder aktiv mitgestalten können. Um das zu ermöglichen braucht es eine Plattform, auf der sie auf direktem Wege mit Politikerinnen und Politikern ins Gespräch kommen können. Die Lebenshilfe Graz und Umgebung - Voitsberg hat dazu bereits 2012 das Projekt „Meine Stimme zählt" ins Leben gerufen.

Für Landtagspräsidentin Vollath ist es ein sehr willkommenes Projekt, welches sie gerne unterstützt und betont dabei: „Ich finde es gut, aber auch notwendig, dass mit Projekten wie „Meine Stimme zählt" eine Bühne für Menschen mit Behinderung geboten wird. Hier können sie Politikerinnen und Politikern ihre Sichtweisen darlegen und etwaige Handlungsnotwendigkeiten klar aufzeigen."

Nach einem interessanten Vortrag von Ing. Johann Lechner, der unter anderem über die Wichtigkeit eines persönlichen Budgets auch für Menschen mit intellektueller Beeinträchtigung referierte, wurden die Vertreterinnen und Vertreter der Fraktionen im Landtag Steiermark in der anschließenden Diskussionsrunde mit aktuellen Problemen von Menschen mit Behinderungen konfrontiert und konnten sich im direkten Diskurs mit diesen Themen auseinandersetzen.

Sozial-Landesrätin Mag.a Doris Kampus zeigt sich sehr erfreut über dieses Projekt und meint dazu: „Gerade Menschen mit besonderen Bedürfnissen sind immer wieder Barrieren ausgesetzt. Manche davon sind für alle sichtbar, andere wiederum finden sich in den Köpfen der Menschen. Denn oftmals sind Menschen mit Behinderung Vorurteilen und Berührungsängsten ausgesetzt. Es gilt daher, auch diese Barrieren abzubauen - eine Veranstaltung wie „Meine Stimme zählt" ist dabei sehr hilfreich!"

In der lebhaften Diskussion wurden unter anderem Themen angesprochen wie Barrierefreiheit in öffentlichen Verkehrsmitteln, leichter verständliche politische Parteiprogramme, Fragen zu Beschäftigungen am Arbeitsmarkt, oder zu den Wohn- und Freizeitassistenzen.

Ursula Vennemann, die Ehrenpräsidentin der Lebenshilfe Steiermark, welche das Projekt seit Beginn mitbegleitete, war sichtlich erfreut über diese Veranstaltung und die zahlreiche Teilnahme. „Menschen mit Behinderung haben ein hohes Interesse, sich mit den Themen des eigenen Lebens zu beschäftigen. Viele von ihnen wollen auch politisch mitgestalten. Die Ernsthaftigkeit, die dabei zu spüren ist, zeigt, wie viel Potenzial in den Menschen steckt, wenn ihnen Vertrauen in ihre Fähigkeiten entgegengebracht wird.", so Vennemann.

 

 

 

 Graz, am 06.11.2015

 
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