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Gedenken an österreichische Opfer der NS-Zeit in Polen

Präsidentin des Landtages Steiermark zu Kranzniederlegungen in Łódź und in Chełmno nad Nerem
Kranzniederlegung in Łódź  © LTD/Pircher
Kranzniederlegung in Łódź Kranzniederlegung in Łódź
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Landtagspräsidentin Vollath bei ihren Gedenkworten in Łódź  © LTD/Pircher
Landtagspräsidentin Vollath bei ihren Gedenkworten in Łódź Landtagspräsidentin Vollath bei ihren Gedenkworten in Łódź
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Kranzniederlegung in Łódź  © LTD/Pircher
Kranzniederlegung in Łódź Kranzniederlegung in Łódź
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Gedenkworte von Landtagspräsidentin Vollath in Chełmno nad Nerem   © LTD/Pircher
Gedenkworte von Landtagspräsidentin Vollath in Chełmno nad Nerem  Gedenkworte von Landtagspräsidentin Vollath in Chełmno nad Nerem
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Enthüllung des Gedenksteines in Chełmno nad Nerem  © LTD/Pircher
Enthüllung des Gedenksteines in Chełmno nad Nerem Enthüllung des Gedenksteines in Chełmno nad Nerem
© LTD/Pircher
 

Am 2. und am 3. August 2016 wurde an polnischen Gedenkstätten der vor 75 Jahren von den Nationalsozialisten verschleppten und in der Folge ermordeten österreichischen Roma und Sinti gedacht.

Am Abend des 2. August wurde in Łódź der Verschleppung der über 5000 steirischen und burgenländischen Roma und Sinti an der österreichischen Roma-Gedenkstätte des ehemaligen "Zigeunerlagers" am Rand des ehemaligen Gettos "Litzmannstadt" gedacht - gemeinsam mit polnischen Roma aus der Region sowie Vertretern der katholischen wie evangelischen Kirche und der jüdischen Gemeinde, sowie aus Politik und Verwaltung. Zuvor besuchten die österreichischen Delegierten den jüdischen Friedhof in Łódź, wo auch viele der in Łódź umgekommenen Roma beerdigt wurden - eine vor 5 Jahren enthüllte Gedenktafel erinnert noch heute daran.

Am 3. August fand am Rande des Roma-Massengrabs im Wald bei Chełmno nad Nerem im Rahmen einer großen Gedenkfeier mit polnischen Roma aus dem ganzen Land und polnischer politischer Prominenz die Enthüllung eines Gedenksteins zur Erinnerung an die ermordeten österreichischen Roma statt.

Landtagspräsidentin Dr.in Bettina Vollath unterstrich in ihren Gedenkworten die Wichtigkeit von Orten des Gedenkens zum aktiven Erinnern an die schreckliche NS-Zeit und betonte: „Trotz der vielen Jahre, die seit dieser schrecklichen Zeit verstrichen sind, müssen wir uns immer weiter an diese Zeit und an die schrecklichen Taten der Nationalsozialisten erinnern und der unzähligen Opfern gedenken. Insbesondere deswegen, weil nur mehr wenige ZeitzeugInnen unter uns sind. Wir dürfen nicht damit nachlassen, uns kritisch und lernend mit den Mechanismen der Verbrechen des Nazi-Terrors auseinander zu setzen und nicht müde werden, uns für eine Gesellschaft einzusetzen, die die Rechte eines jeden Menschen schätzt und behütet, getragen von der Fähigkeit zur Empathie. Wir brauchen das Bewusstsein, dass Menschenrechte nicht verhandelbar sind und dass unsere Demokratie und Friede die wohl wichtigsten Güter unserer Gesellschaft darstellen."

 

Graz, am 3. August 2016

 

 

Externe Verknüpfung Steiermark Heute vom 8. August 2016 on demand

 

 

 

 

 
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