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Landtagsabgeordnete im Gespräch mit Gender Medizin Expertin Univ.Prof.in Alexandra Kautzky-Willer

Landtagsabgeordnete im Gespräch mit Gender Medizin Expertin  © LTD/Tropper
Landtagsabgeordnete im Gespräch mit Gender Medizin Expertin Landtagsabgeordnete im Gespräch mit Gender Medizin Expertin
© LTD/Tropper
 
Landtagsabgeordnete im Gespräch mit Gender Medizin Expertin  © LTD/Tropper
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Im Anschluss an die Ausschusssitzungen vom Dienstag, dem 4. April 2017 fand eine weitere Veranstaltung des Formates LAND.HAUS.GESPRÄCH.INTERN im Landtag Steiermark statt.

„Das Format LAND.HAUS.GESPRÄCH.intern wurde konzipiert, um uns als Vertreterinnen und Vertreter der steirischen Bevölkerung über aktuelle Themen zu informieren, um stets am Puls der Zeit zu bleiben. Nur so können wir unsere verantwortungsvollen Aufgaben mit dem notwendigen Überblick, der erforderlichen Sensibilität und dem dazugehörigen Wissen ausführen." erläutert Landtagspräsidentin Bettina Vollath diese von ihr initiierte Gesprächsreihe.

Im Mittelpunkt des gestrigen Abends stand das Thema „Gender Medizin", zu welchem Landtagspräsidentin Bettina Vollath und die Obfrau des Gesundheitsausschusses Landtagsabgeordnete Sandra Krautwaschl ihre Kolleginnen und Kollegen einluden.

Als hochkarätige Vortragende konnte die Wiener Universitätsprofessorin Alexandra Kautzky-Willer gewonnen werden. 2010 erhielt sie an der Medizinischen Universität Wien den ersten Lehrstuhl für Gender Medizin in Österreich, womit sie vielen Studierenden den Zugang zu geschlechtsspezifisch personalisierter Medizin ermöglicht. Sie ist heute Leiterin der „Gender Medicine Unit" und des Universitätslehrganges „Gender Medicine" an der Medizinischen Universität Wien. Als Fachärztin für Innere Medizin wurde sie zudem 2016 vom Klub der Bildungs- und Wissenschaftsjournalisten zur Wissenschaftlerin des Jahres gewählt.

Stetig entwickelt sich die Medizin in Richtung personalisierter Behandlungsmethoden weiter, weswegen der Themenkomplex „Gender Medizin" immer mehr an Bedeutung gewinnt. Zentral ist hierbei die Erforschung biologischer und psychosozialer Unterschiede, aber auch Gemeinsamkeiten zwischen Mann und Frau. Die geschlechterspezifische Betrachtungsweise von Krankheitsbildern ermöglicht längerfristig eine bessere medizinische Versorgung und Prävention für alle.

 

Vollath freute sich über zahlreich erschienene Landtagsabgeordnete und unterstrich: „Gleichbehandlung in einer Gesellschaft heißt eben in unterschiedlichen Bereichen nicht unbedingt „gleiche Behandlung" und das trifft auf den medizinischen Bereich im Besonderen zu! Ich freue mich außerordentlich, dass es gelungen ist, die österreichische Expertin in diesem Fach zu uns nach Graz zu holen."

Alexandra Kautzky-Willer erklärte die Wichtigkeit der Gender Medizin in ihrem Vortrag und betonte: „Gendermedizin unterstreicht die Diversität und Individualität der Menschen in der Medizin, zielt auf Chancengleichheit in der Medizin ab, in dem Sinne, dass jede und jeder die für ihn bestmögliche differenzierte Gesundheitsförderung und Versorgung bekommt. Die Lebensqualität soll verbessert und die Spanne der gesunden Lebensjahre bei Männern und Frauen verlängert werden."

Auch Landtagsabgeordnete Sandra Krautwaschl, die Vorsitzende des Gesundheitsausschusses, freute sich über die gelungene und informative Veranstaltung: „Ich hoffe, dass wir parteienübergreifend die Impulse von Dr.in Kautzky-Willer in unsere gesundheitspolitische Arbeit einfließen lassen werden - das Thema Gendermedizin ist äußerst wichtig und braucht mehr Bedeutung im Interesse der Frauen und Männer!"

Im Anschluss an den Vortrag folgte eine angeregte Diskussionsrunde.

 

Graz, am 5. April 2017 

 

 
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