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Ausstellungseröffnung: Erinnerungskultur in der Steiermark

Bettina Vollath: „Kein Platz für Rassismus in unserer Gesellschaft!“

Link zur Gedenkrede Externe Verknüpfung „Diktaturen. Krieg. Vernichtung - Chancen regionaler Gedenkkultur" von Dr. Werner Anzenberger

Am 5. Mai wird in Österreich alljährlich der „Gedenktag gegen Gewalt und Rassismus im Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus" begangen. Zu diesem Anlass initiierte die Präsidentin des Landtages, Dr.in Bettina Vollath die Ausstellung „Lebendige Erinnerungskultur in der Steiermark", die am Montag, dem 9. Mai 2016 eröffnet wurde und der Öffentlichkeit zwei Wochen lang auf den Arkadengängen des historischen Grazer Landhauses zugänglich sein wird. Rund 150 Gäste besuchten an diesem Abend die Eröffnung.

Dazu wurden in den Arkadengängen Tafeln aufgestellt, auf welchen über 30 Initiativen, welche sich dem aktiven Gedenken in den verschiedenen Regionen der Steiermark widmen, dargestellt werden.

Der Historiker MMag. DDr. Werner Anzenberger hielt in seiner Gedenkrede fest: „Gedenkkultur ist die seelische Hygiene einer Gesellschaft. Die Erinnerung an die Irrtümer der Vergangenheit ist die einzige Möglichkeit, diese Irrtümer in Zukunft zu vermeiden. Die zahlreichen Gedenk-Projekte dieser Ausstellung verfolgen genau dieses Ziel: Dem Vergessen, dem Gedächtnisverlust einer Gesellschaft, die derzeit privilegiert in Demokratie, Wohlstand und Frieden leben darf, entgegen zu treten. Und damit die Sorgen vieler Menschen ernst zu nehmen, die das staatliche Sistieren jeglicher Menschlichkeit für nicht unwiederholbar halten."

Die Präsidentin des Landtages Steiermark, Dr.in Bettina Vollath zeigt sich sehr erfreut über diese Vielzahl an Initiativen, die sich in der Grünen Mark mit dem aktiven Erinnern beschäftigen und betont: „Mir war und ist es ein Herzensanliegen, den 5. Mai, diesen Tag des Gedenkens, des Erinnerns, durch diese Ausstellung auch hier im Grazer Landhaus zu würdigen. Aktives Erinnern ist das einzige Mittel gegen das Vergessen, welche Auswirkungen es haben kann, wenn Rassismus, Faschismus, Hass und Gewalt in unserer Gesellschaft Fuß fassen."

Die Werke wurden von Margarethe Makovec und Anton Lederer, < rotor > Zentrum für zeitgenössische Kunst; Herbert Nichols-Schweiger, Steirische Gesellschaft für Kulturpolitik; Maximilian H. Tonsern, Gedenkstätte Gratkorn zusammengestellt.

Sie wurden unterstützt durch: Werner Anzenberger, Historiker und Jurist; Heimo Halbrainer, Clio - Verein für Geschichts- und Bildungsarbeit; Gerald Lamprecht, Centrum für Jüdische Studien der Karl-Franzens-Universität Graz; Kathrin Ruth Lauppert-Scholz, Judentum erLeben; Bettina Ramp, ARGE Jugend gegen Gewalt und Rassismus; Britta Sievers, Schloss Lind - das ANDERE Heimatmuseum.

 

 

 

Graz, am 10. Mai 2016 

Dr.<sup>in</sup> Bettina VollathHerbert Nichols-Schweiger, Margarethe Makovec, Maximilian TonsernWerner AnzenbergerAusstellungseröffnung ErinnerungskulturAusstellungseröffnung ErinnerungskulturAusstellungseröffnung ErinnerungskulturAlfred StinglHelmut StroblAusstellungseröffnung Erinnerungskultur
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