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Internationaler Konzertabend für das Konsularische Korps

anlässlich des Welttages der kulturellen Vielfalt für Dialog und Entwicklung


Am Montag, dem 14. Mai 2018, fand im Grazer Landhaus ein besonderer Abend zu Ehren des Konsularischen Korps in der Steiermark und als Dank für ihre Verdienste statt. Aus Anlass des Welttages der kulturellen Vielfalt für Dialog und Entwicklung, lud Landtagspräsidentin Bettina Vollath zu einem feierlichen Konzertabend mit Empfang in das Grazer Landhaus.

Die Konsulate in der Steiermark bauen Brücken in die Länder, die sie vertreten. Sie bieten nicht nur eine Anlaufstelle für internationale Gäste, sondern erfüllen unter anderem eine wichtige Mittlerfunktion in Wissenschaft, Wirtschaft und Kultur. Sie garantieren für die Pflege eines fruchtbringenden bilateralen Austausches anderer Länder mit der Steiermark und leisten in ständigem Kontakt und guter Kooperation zur steirischen Legislative einen wertvollen Beitrag für gute internationale Beziehungen.

Landtagspräsidentin Bettina Vollath bekräftigte in ihren Grußworten ihre Wertschätzung für die Verdienste des Konsularischen Korps: „Das Bestehen internationaler Netzwerke ist ein essentieller Faktor für die positive Weiterentwicklung unseres Landes. Die Konsulinnen und Konsuln leisten einen wesentlichen Beitrag, indem sie als Bindeglied fungieren und Kontakte aufbauen und festigen, die nicht nur in turbulenten Zeiten von großer Bedeutung sind, sondern uns alle auch in unserer täglichen Arbeit unterstützen und bereichern. Kaum etwas ist wichtiger, als immer wieder über den eigenen Tellerrand zu schauen und damit eine weltoffene und zeitgemäße Politik möglich zu machen."

Rudi Roth, Doyen der Honorarkonsuln in der Steiermark und Honorarkonsul von Ungarn, lobte die gute Zusammenarbeit zwischen den Konsulaten und dem Landtag und betonte: „Die über 40 Konsulinnen und Konsuln bauen Brücken zwischen der Steiermark und den von ihnen vertretenen Ländern, sowohl auf wirtschaftlichem als auch auf kulturellem Gebiet. Besonders wichtig ist es dabei meinem Verständnis nach, dass wir dabei auch für Völkerverständigung und Frieden eintreten. Denn: Frieden kannst Du nur haben, wenn Du ihn gibst!"

Am Welttag der kulturellen Vielfalt für Dialog und Entwicklung, welcher 2001 von der Generalversammlung der Vereinten Nationen ausgerufen wurde, soll vor allem die Arbeit von KünstlerInnen und Kulturschaffenden gewürdigt werden, die den interkulturellen Dialog und das harmonische Zusammenleben verschiedener gesellschaftlicher Gruppen fördern.

Thematisch passend bot die Kunstuniversität Graz, unter der Leitung von Rektorin Elisabeth Freismuth, mit einer Auswahl von internationalen Studierenden aus Ländern, die in der Steiermark konsularisch vertreten werden, ein multikulturelles musikalisches Programm. „‘Meine Sprache versteht man durch die ganze Welt‘ - Dies hat einst Joseph Haydn zu Wolfgang Amadé Mozart gesagt. Musik ist ein Mittel der Verständigung, eine Kunst, die Brücken baut, über Sprach- und andere Grenzen hinweg. Daher freut es mich ganz besonders, zu diesem Empfang aus Anlass des ‚Welttages der kulturellen Vielfalt für Dialog und Entwicklung‘ nichts weniger mitbringen zu dürfen als Musik!", so Rektorin Freismuth.

Kuratiert wurde der Abend von Marina Schreiner und Silvio Rether von der Kunstuniversität Graz.

Graz, am 14. Mai 2018

GruppenfotoKhom,Freismuth,Roth,VollathKlavier zu vier Händen - KasachstanBettina VollathGruppenfotoKonzert im Landhaus.jpgOberton String OctetRudi RothElisabeth FreismuthGruppenfotoKlavier zu vier Händen - Kasachstan
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