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Die Landhauskapelle

Bartolomeo di Bosio errichtete 1630/31 die Landhauskapelle anstelle eines Treppen- und Uhrturmes, der 1586 aus unbekannten Gründen (Baufälligkeit?) abgetragen worden war. Gleichzeitig führt eine Außentreppe vom Arkadenhof zum ersten Stock und damit zum Zugang von Rittersaal, Landstube und Kapelle. Der herrengassenseitige Haupttrakt des Landhauses erhielt gleichzeitig einen heute kupferbeschlagenen Dachreiter über der Achse des Hauptportales. Er trägt Uhren, eine bekrönenden Kuppel mit Glocke, eine Wetterfahne mit dem Panther und vier Obelisken auf den Ecken des Daches.

Unter der laternenbekrönten oktogonalen Kuppel der Kapelle dominiert der frühbarocke Säulenaltar Georg Gruessers (datiert 1630) den kleinen Raum. Typisch für diese Stilperiode sind die schwarze Farbe und die goldene Ornamentik der kostbaren Tischlerarbeit. Das Altarbild „Mariä Himmelfahrt" von Hans Heinz (Hainz, Haintz) sowie das Oberbild „Taufe Christi" stammen ebenfalls aus dieser Zeit.

Die Inschrift des Altares „D.O.M.E.D.E B.V.M. ASSVMPTAE HONORI PRO OLIM IN HAC VRIACOLLAPSO SACELLO RSSIMI ILLSSIMI ET NOBILISSIMI DD DEPVTATIET PROCERES DVCATVS STYRIAE HOC NOVVM EXTRVICVRARVNIT ANNO MDCXXX" besagt, dass die Verordneten des Landes diese Kapelle 1630 zur Ehre Gottes und der Jungfrau Maria errichten ließen. Der Wandschrank dürfte ebenfalls von Gruesser gearbeitet worden sein. Die qualitätvollen Sandsteinfiguren der heiligen Katharina (links, mit dem zerbrochenen Rad) und der heiligen Barbara (rechts, mit Turm) in den Nischen sind dem italienischen Bildhauer Giovanni Mamolo zugeschrieben.

 
Landhauskapelle © Kranzlbinder
LandhauskapelleLandhauskapelle
© Kranzlbinder
 
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