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Gemälde

Segnungen des Friedens

Mittig über dem Platz der Landtagspräsidentin bzw. des Landtagspräsidenten hängt das um 1710 von Franz Carl Remp geschaffene allegorische Ölgemälde „Segnungen des Friedens". Die Darstellung zeigt einen entwaffneten und gestürzten Kriegsgott Mars und eine aufblühende Kunst. Das Bild wurde 1919 aus der privaten Kunstsammlung des Landeshauptmannes Edmund Graf von Attems übergeben und ersetze das bis dahin hier hängende Kaiserbildnis.

Segnungen des Friedens 
Segnungen des Friedens

Kaiser Franz Joseph I.

Neben der Zuschauertribüne befindet sich ein großes, repräsentatives Porträt von Kaiser Franz Joseph I. Es zeigt den jungen Kaiser im Ornat des Goldenen Vlieses, stehend an einem Tisch, auf dem ein Globus und Karten auf die Gebiete der Monarchie anspielen. Die Signatur „Einsle 850" gibt an, dass Franz Joseph I. zum Zeitpunkt des Porträts erst zwanzig Jahre alt und erst zwei Jahre im Amt war. Anton Einsle (1801 - 1871) war ein bedeutender Wiener Bildnismaler. Bald nach dem Regierungsantritt des Kaisers, den er innerhalb von zwei Jahren ca. 30-mal malte, wurde er zum Hofmaler ernannt.

Kaiser Franz Josef 
Kaiser Franz Josef

Erzherzog Johann

An der Rückwand der Landstube befindet sich das berühmte Bild von Erzherzog Johann als Jäger. Es ist eine Kopie von Ferdinand Pamberger aus dem Jahre 1935 nach Johann Peter Krafft von 1817. Eine Inschrifttafel besagt, dass es dem Lande Steiermark von der Wechselseitigen Brandschaden-Versicherung geschenkt wurde. Erzherzog Johann (1782 - 1859), ein Bruder des österreichischen Kaisers Franz I., kann mit Recht als der große Wohltäter der Steiermark im 19. Jahrhundert gesehen werden. Viele kulturelle und soziale Einrichtungen des Landes gehen auf seine Gründungen zurück.

Erzherzog Johann 
Erzherzog Johann

Supraporte

Abundantia

Wohlstand (Abundantia) ist heute nicht mehr Voraussetzung, um in den Landtag gewählt zu werden, zur Zeit der Landstände war das jedoch noch anders. Heute ließe sich das Bild eher so interpretieren, dass die Politik für den Wohlstand der Bevölkerung zu sorgen hat. Auf Flurers Darstellung verteilt Abundantia Münzen an zwei Putti.

Justitia

Mit ihren Attributen Goldhelm, Waage und Richtschwert wird Justitia (Gerechtigkeit) abgebildet. Die ihr beigegebene Krone und das Zepter sind eine Anspielung auf den Landesfürsten.

Liberalitas

Großmut (Liberalitas) symbolisiert die allegorische Frauengestalt auf dem ersten der vier Supraporte, mit denen der Künstler Ignaz Flurer 1740/41 jene Eigenschaften dargestellt hatte, die jene Männer benötigten, die die Geschicke des Landes lenkten. Liberalitas weist mit ihrem Füllhorn auf einen Teller mit Glasherzen.

Prudentia

Die Weisheit (Prudentia) wird durch eine Frau mit einem Buch dargestellt. Ein Putto hält ihr einen Spiegel vor, ein anderer spielt mit einem Lot als Symbol für den Verstand.

Abundantia 
Abundantia
Justitia 
Justitia
Liberalitas 
Liberalitas
Prudentia 
Prudentia
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