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Tätigkeitsbericht des LRH überreicht

Khom und Drobesch zollen allen Beteiligten aus Verwaltung und LRH Respekt

Landtagspräsidentin Khom und Landesrechnungshofdirektor Drobesch © LT-Stmk/Eigletsberger
Landtagspräsidentin Khom und Landesrechnungshofdirektor Drobesch
© LT-Stmk/Eigletsberger

Die Corona-Pandemie stellt den Landesrechnungshof (LRH) und die Verwaltung des Landes Steiermark vor große Herausforderungen. Dennoch ist es im Vorjahr gelungen, dass der LRH seine vorgegebenen Wirkungsziele mehr als erfüllen konnte, geht es aus dessen aktuellem Tätigkeitsbericht hervor - dieser wurde von LRH-Direktor Heinz Drobesch am heutigen Ausschusstag der Präsidentin des Landtages Steiermark, Manuela Khom, „druckfrisch" überreicht.

Insgesamt 18 Prüfberichte (statt vorgesehenen 16) des LRH wurden im Vorjahr veröffentlicht, mit drei Folgeprüfungen wurde auch eine mehr als vorgesehen durchgeführt - diese und weitere Daten sind im neuen Tätigkeitsbericht des LRH nachzulesen, der heute auch dem Kontrollausschuss des Landtages zur Beschlussfassung vorgelegt wurde. Überdies ist der Umsetzungsgrad der umgesetzten oder in Umsetzungen befindlichen Empfehlungen des LRH mit mehr als 84 Prozent durchaus bemerkenswert. „Ein großes Lob in diesem Zusammenhang an meine Mannschaft, aber auch an die Kollegen aus den geprüften Stellen, dass auch in schwierigen Zeiten mit Lockdowns und Home-Office ein derartiges Ergebnis deutlich über dem Plan-Soll erzielt werden konnte", zollte Drobesch allen Beteiligten Respekt.

„Auch in Krisenzeiten braucht es genaue Kontrolle und einen scharfen Blick auf die Verwendung öffentlicher Finanzmittel. Ich danke Landesrechnungshofdirektor Drobesch und seinem Team für ihre professionelle Arbeit - trotz all der besonderen Herausforderungen im vergangenen Jahr.", betonte Landtagspräsidentin Khom in diesem Zusammenhang.

In die Prüfkompetenz des LRH fällt nicht nur die gesamte Verwaltung des Landes Steiermark, sondern auch ausgegliederte Rechtsträger und Unternehmen, an denen das Land mit mehr als 25 % beteiligt ist, wie etwa die Steiermärkische Krankenanstaltengesellschaft oder die Energie Steiermark. Zusammengerechnet sind das rund 250 Stellen, die unter die Prüfkompetenz des LRH fallen. Hinzu kommen noch die 273 steirischen Gemeinden mit weniger als 10.000 Einwohnern, die auch vom LRH geprüft werden können. „Alles in allem kann von einem Gebarungsvolumen von mehr als 22 Milliarden Euro ausgegangen werden, das der Kontrolle des Landesrechnungshofes unterliegt", so Direktor Drobesch.

Den Tätigkeitsbericht des LRH gibt es ab sofort unter Externe Verknüpfung www.landesrechnungshof.steiermark.at.

Graz, am 9. Februar 2021

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